WAS KEIN MENSCH TUN KANN
„Denn jede Art der wilden Tiere und Vögel, der Reptilien und Meerestiere wird bezwungen und ist bezwungen worden von der menschlichen Natur; die Zunge aber kann kein Mensch bezwingen, das unbändige Übel voll tödlichen Giftes!"
(Jakobus 3,7-8)
In diesem Abschnitt, in dem Jakobus uns vor der zerstörerischen Kraft der Worte, die wir sagen, warnt, sehen wir immer wieder die Macht der Zunge. Hier sagt Jakobus, dass die Zunge nicht bezwungen werden kann. Es scheint, dass niemand über seine Worte die vollständige Kontrolle hat.
Weiterlesen...
DIE ZUNGE IST EIN FEUER
So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer – welch großen Wald zündet es an! Und die Zunge ist ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. So nimmt die Zunge ihren Platz ein unter unseren Gliedern; sie befleckt den ganzen Leib und steckt den Umkreis des Lebens in Brand und wird selbst von der Hölle in Brand gesteckt. (Jakobus 3,5-6)
Wenn Jakobus hier die Zunge mit einem Feuer vergleicht, meint er das nicht positiv. Er dachte an ein zerstörerisches, vernichtendes Feuer – er dachte daran, wie das gesprochene Wort zerstören und vernichten kann. „Siehe, ein kleines Feuer – welch großen Wald zündet es an!
Weiterlesen...
|
EINE KLEINE SACHE, DIE EINE GROßE SACHE FÜHRT
Siehe, den Pferden legen wir die Zäume ins Maul, damit sie uns gehorchen, und so lenken wir ihren ganzen Leib. Siehe, auch die Schiffe, so groß sie sind und so rau die Winde auch sein mögen, die sie treiben – sie werden von einem ganz kleinen Steuerruder gelenkt, wohin die Absicht des Steuermannes will. So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge. (Jakobus 3,3-5a)
In den vorherigen Sätzen erinnerte Jakobus an die hohe Verantwortung, die Lehrer haben, dass sie mit ihren Worten keinen Schaden anrichten. Nun erweitert er diesen Gedanken auf jeden, nicht nur Lehrer – und Jakobus betont die Macht der Zunge.
Weiterlesen...
EINE WARNUNG AN ALLE LEHRER
Werdet nicht in großer Zahl Lehrer, meine Brüder, da ihr wisst, dass wir ein strengeres Urteil empfangen werden! Denn wir alle verfehlen uns vielfach; wenn jemand sich im Wort nicht verfehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten. (Jakobus 3,1-2)
Jakobus schrieb über den Beweis für einen lebendigen Glauben, die Art von Glauben, der uns für die Ewigkeit rettet und der uns in diesem Leben etwas nützt. Wenn wir nun zu Kapitel 3 übergehen, sehen wir, dass Jakobus sich auf einen Aspekt des lebendigen Glaubens konzentriert: und zwar hat es Einfluss darauf, wie wir reden.
Weiterlesen...
EIN WENIGER WAHRSCHEINLICHES BEISPIEL FÜR LEBENDIGEN GLAUBEN
Ist nicht ebenso auch die Hure Rahab durch Werke gerechtfertigt worden, da sie die Boten aufnahm und auf einem anderen Weg entließ? Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne die Werke tot.
(Jakobus 2,25-26)
Jakobus ist fest entschlossen uns zu zeigen, wie wichtig ein lebendiger Glaube ist, und jeden aufzurütteln, der sich in der falschen Sicherheit eines toten inaktiven Glaubens wiegt. In den vorangegangenen paar Versen benutzte er das Beispiel von Abraham – den jeder seiner Leser als großen Gläubigen aus den Seiten des Alten Testaments kennt.
Weiterlesen...
BEISPIEL FÜR LEBENDIGEN GLAUBEN
Willst du aber erkennen, du nichtiger Mensch, dass der Glaube ohne Werke tot ist? Wurde nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerechtfertigt, als er seinen Sohn Isaak auf dem Altar darbrachte? Siehst du, dass der Glaube durch die Werke vollkommen wurde? Und so erfüllte sich die Schrift, die spricht: „Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet", und er wurde Freund Gottes genannt. So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerechtfertigt wird und nicht durch den Glauben allein (Jakobus 2,20.24).
Weiterlesen...
|
|